Biografie

Der aus Texas stammende Tenor Joseph Dennis studierte an der New Yorker Juilliard School im Rahmen des Artist Diploma in Opera Studies-Programms. Über die Metropolitan Opera Competition hinaus wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Hauptpreis beim Wettbewerb der Gerda-Lissner-Stiftung 2014. Auf den Gewinn der Metropolitan Opera National Council Auditions 2015 folgten Engagements in den Vereinigten Staaten u. a. als Boris in »Katja Kabanowa« an der Seattle Opera, als Des Grieux in der »Emmy«-prämierten Produktion von »Manon« an der Des Moines Metro Opera sowie als Števa in »Jenůfa« und als männlicher Solist Nr. 2 in der Weltpremiere von Huang Ruos »Paradise Interrupted« beim Spoleto Festival.

Als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper sang er dort u. a. Tamino in »Die Zauberflöte«, Italienischer Sänger in »Der Rosenkavalier«, Nick in »La fanciulla del West«, Jacquino in »Fidelio«, Brighella in »Ariadne auf Naxos«, Hugo in Lortzings »Undine«, Alfredo in »La traviata«, die Titelrolle in »Werther« sowie Ernesto in »Don Pasquale«. 2017–2018 war er als Alfredo an der Memphis Opera, als Herzog in »Rigoletto« an der North Carolina Opera, als Edgardo in »Lucia di Lammermoor« an der Virginia Opera, als Gouverneur in »Candide« mit der Warschauer Philharmonie sowie als Tamino an der Central City Opera zu erleben.

Seit 2018 ist Joseph Dennis Mitglied des Solistenensembles der Semperoper Dresden, wo er bisher Partien wie Tamino, Lenski in »Eugen Onegin«, Belmonte in »Die Entführung aus dem Serail«, Don Ottavio in »Don Giovanni«, Brighella, Steuermann in »Der fliegende Holländer«, Pylades in »Iphigenie auf Tauris«, Ferrando in »Così fan tutte« sowie Jacquino interpretierte.

Auf der Konzertbühne trat er mit Liederabenden an der Wiener Staatsoper, der Semperoper Dresden und bei »Musik aus Dresden« in Birkenfeld auf. Zu seinem Konzertrepertoire zählen Werke wie Mozarts »Requiem« und »Krönungsmesse«, Händels »Messias«, Beethovens »Sinfonie Nr. 9« und Dubois’ »Die sieben letzten Worte Christi«.